Die SPD im Rheinisch-Bergischen Kreis hat Heike Lehmann am Dienstagabend einstimmig zu ihrer Landtagskandidatin für den Wahlkreis 22 Rheinisch-Bergischer Kreis II gewählt. Dabei hatte Heike Lehmann auch hat die volle Unterstützung der SPD Leichlingen und Witzhelden.
In ihrer Vorstellungsrede machte die Wermelskirchenerin deutlich, wofür sie politisch steht: für gute Bildung, gute Arbeit, bezahlbaren Wohnraum, eine würdige Pflege und einen Staat, der den Menschen Sicherheit, Verlässlichkeit und echte Aufstiegschancen bietet. Sie betonte, dass Politik wieder näher an die Menschen heranrücken müsse: nicht über die Menschen reden, sondern mit ihnen, zuhören und konkrete Lösungen für den Alltag entwickeln.
Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Rede lag auf mehr Bildungsgerechtigkeit. Lehmann warb für starke Kitas, gute Schulen auch im ländlichen Raum, bessere Unterstützung für Studierende aus Familien mit geringem Einkommen und weniger Bürokratie. Ebenso stellte sie klar, dass bezahlbares Wohnen keine Nebensache, sondern eine soziale Kernfrage ist. Mehr sozialer Wohnungsbau, die Förderung von Genossenschaften und Unterstützung für gemeinschaftliche Wohnformen seien dafür zentrale Bausteine.
Auch die Themen Arbeit und wirtschaftliche Vernunft spielten in ihrer Rede eine wichtige Rolle. Die Menschen brauchen Sicherheit im Alltag, faire Löhne, stabile Beschäftigung und gute Perspektiven in einer sich wandelnden Arbeitswelt. Gerade mit Blick auf Künstliche Intelligenz komme es darauf an, Weiterbildung zu ermöglichen, neue Chancen zu schaffen und niemanden zurückzulassen.
Darüber hinaus setzte Lehmann klare Akzente bei Pflege, Infrastruktur und Zukunftsinvestitionen. Sie sprach sich für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege, geringere Pflegekosten, Investitionen in erneuerbare Energien, moderne Schulen, verlässliche Verkehrsverbindungen, schnelles Internet auch im ländlichen Raum und starke Kommunen aus. Zugleich unterstrich sie ihr Eintreten für Vielfalt, Gleichberechtigung, Respekt und eine klare Haltung gegen Hass, Rassismus und Demokratiefeindlichkeit.


